Aktuelles

Nach dem Aufstieg aus der Stadtliga 2017 und der ersten Oberligasaison 17/18 stand im Sommer mit der Gründung der zweiten Herren, dem Abgang von Trainer Hussen und Topscorer Bahaa Al Lababidi eine spannende Umstrukturierung innerhalb des Teams bevor.



Die Vorbereitung

Zunächst wurde mit Volkan Solhan ein ehemaliger Spieler als neuer Trainer verpflichtet und mit einigen Neuzugängen ein neuer Kader gestaltet. Den wohl größten Impact hatte dabei Shooting Guard Benito Barreras. Der Berliner brachte genau die Spielweise und das Scoring mit, wonach das Team dringend suchte. Darüber hinaus konnten auch bei der so wichtigen Sponsorensuche einige Erfolge verbucht werden. Mit dem Easyfitness Hamburg Altona schaffte es das Team erfolgreich ein Fitnessstudio aus der Umgebung für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Auch das Sponsoring mit der legendären Bernsteinbar, dem St. Pauli Shop Reloaded und Chris Kochtüte konnten erfolgreich weitergeführt werden.
Somit startete Altona mit einem soliden Grundgerüst, neuen Trikots und einer guten Portion Selbstbewusstsein in die finalen Vorbereitungswochen. Einen ersten großen Test sollte sich beim Vorbereitungsturnier in Halstenbeck/Pinneberg geben. Dort präsentierte sich die Mannschaft in bestechender Form, konnte sich teils gegen Team durchsetzen, die zwei Ligen höher spielten und beendete das Turnier als Zweitplatzierter. Auch das letzte Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten BG West konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich gemeistert werden.

Höhen und Tiefen

Diesen Schwung nahm die Mannschaft auch die die ersten Saisonwochen mit. Mit fünf Siegen aus den ersten fünf Spielen untermauerte der ATSV seinen Anspruch ganz oben mitzuspielen. Die Mannschaft funktionierte perfekt und jeder im Team hatte seinen Anteil am Erfolg. Dennoch stachen besonders Point Guard Nico Schäfer und Benito Barreras noch einmal aus dem kollektiv heraus. Auch Veteran Martin Maraite hatte großen Anteil an dem Zusammenhalt und Erfolg der Mannschaft.
Doch mit dem Spiel gegen die dritten Herren vom ETV änderte sich vieles. Die knappe Niederlage und das darauffolgende Ausscheiden von Martin schienen die Mannschaft nachhaltig zu beeinflussen. Plötzlich ging die Leichtigkeit im Spiel von Altona verloren und die Mannschaft machte eher den Eindruck von Verbissenheit als von Freude am Spiel. Nach dem tollen Start erwartete man nun wohl einen Durchmarsch in der Liga und diesen hohen eigenen und äußeren Ansprüchen konnte das Team um Trainer Volkan nicht gerecht werden. Es folgten ärgerliche Niederlagen und das Team musste zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit die oberen Tabellenplätze einbüßen. Mit einer Niederlage gegen den späteren Aufsteiger BW Ellas beendete der ATSV die Hinrunde als Tabellensechster und musste sich von dieser Schmach erste einmal erholen.

Rückrundenstart

Über den Winter gab es im Kader einen großen Umbruch. Nach einigen Ab und Zugängen hatte sich ein quasi komplett neuer Kader formiert, der so nun erst einmal neu Zusammenwachsen musste.
Dies machte sich in den ersten Spielen bemerkbar. Mit einer Auftaktpleite in Wedel und wenig überzeugenden Siegen gegen St. Georg und ETV 2 war dem ATSV das fehlende Selbstbewusstsein deutlich anzumerken. Auch wenn zwischendurch immer mal wieder das Potential der Mannschaft aufblitze, schaffte es Altona nicht die Spiele wie zur Saisonbeginn erfolgreich zu bestreiten. Trauriger Höhepunkt war dabei die Niederlage gegen TURA Harksheide, bei der das Team einen alles anderen als guten Eindruck machte.

Zu alter Stärke

Doch die Niederlage schien die Mannschaft aufzuwecken und plötzlich fing sich der ATSV wieder. Mit einem deutlichen Sieg und damit Ausrufezeichen gegen BW Ellas meldete sich das Team eindrucksvoll zurück. Die Neuzugänge Moses Holl, Jonas Achilles, Anatol von Zitzewitz und David Oyetunde konnten allesamt gute Leistungen abrufen und integrierten sich immer besser ins Team. Mit jedem Korb kehrte die Leichtigkeit zurück in die Mannschaft. Die letzten vier Spiele konnte alle gewonnen werden. Dabei beeindruckte vor allem die Leichtigkeit und Dominanz, mit der das Team die Spiele gewann.

Knapp daneben ist auch vorbei

Mit einem Kantersieg am letzten Spieltag gegen dem AMTV verbuchte der ATSV letztendlich eine Bilanz von 15 Siegen und 7 Niederlagen (Differenz von +236 Körbe/60,3% Freiwurfquote/112 Dreiern und 368 Fouls). Mit dieser vereinsinternen Rekordbilanz beendet Coach Volkan sein erstes Trainerjahr mit dem ATSV auf Platz 4. Durch den Verzicht eines Aufstiegs von Wedel und ETV fehlte dem Verein somit nur ein Sieg für den Aufstieg in die Regionalliga. An dieser Stelle Gratulation an Ellas zum Aufstieg. Wir werden die Duelle vermissen und natürlich auch den Oberliga-Zuschauerrekord, den wir zusammen mit euch aufgestellt haben. Auch wenn dieser Umstand den ein oder anderen Spielern und Verantwortlichen wurmen wird, kann die Mannschaft stolz auf die Gesamtbilanz der Saison sein. Das Team hat aus seinen Möglichkeiten, die es hatte, alles raus geholt und dafür gesorgt das der ATSV wieder etwas bekannter auf der Basketballkarte Hamburg geworden ist.

Ein Blick in die Zukunft

Auch für den Verein und das Team gilt nun „nach der Saison ist vor der Saison“. Die Abgänge von Ryland Luciano (geht zurück in die USA), Jonas Achilles (Auslandssemester in Frankreich) und Benito Barreras (zieht nach Österreich) müssen kompensiert werden. Weitere Baustellen werden vor allem eine besser Halle, das Thema Trainer, Schiedsrichter und natürlich auch Sponsoren sein. Darüber hinaus wächst die gesamte Basketballabteilung weiter. Das Damenteam konnte sich in der Oberliga halten, die zweiten Herren konnten in ihrem ersten Jahr den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt machen und zum ersten Mal langer Zeit wird es nun auch wieder eine richtige Jugendmannschaft unter der Leitung von Coach Patrick Gruel geben.

Das Team bedankt sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei unserem Vorstand Ralph Glücksmann und Peter Lembke unseren Sponsoren EasyFitness Hamburg Altona, dem St. Pauli Shop Reloaded, der Bernsteinbar und Chris Kochtüte, unseren Schiedrichtern Adam und Martin, bei Coach Volkan und Mattias van Hove sowie Tugay Solhan, die als Veteranen das Team und alles drum herum zusammen halten. Natürlich auch ein großes Dankeschön an alle, die uns bei den Spielen immer wieder unterstützt und die Saison zu einem großen Erfolg gemacht haben.

Ihr könnt gespannt sein, wie es nächste Saison weiter geht.
Altona, TEAM!

Termine 2019

Heimspiele

Sonntags 15:30 Uhr
Sporthalle
BUDAPESTERSTR. 58